|
Hier
können Sie die Bewertung der Kunsthistorikerin Heike Piehler
über Erhard Rimeks "Malerei
aus 3 Jahrzehnten"
nachlesen.
Abstrakte
Bilder, aus freien Malstrukturen aufgebaut in spannungsvoller und
zugleich harmonischer Anordnung - so präsentieren sich die
jüngsten Werke Erhard Rimeks.
Die großformatigen Ölbilder sind von lockerem Duktus
und virtuosem Schwung. In ausgereifter Technik wurden mehrere Schichten
übereinander gelagert. Dabei kommen darunter liegende Strukturen
zum Vorschein, schimmerne Farben hindurch. Die Bilder bewahren eine
Offenheit, die man in Aquarellen so schätzt und in Ölbildern
sonst kaum zu finden sind.
Unwillkürlich wird beim Betrachter die Assoziation eines landschaftlichen
Motivs erweckt, fühlt er sich in eine Ufer-, Felsen- oder Seelandschaft
hineingezogen. Nuancenreiche Farbakkorde führen ihn eine ideelle,
eine innere Landschaft vor Augen. Rimeks Inspirationsquelle ist
die Natur, wie sie sich zum Beispiel in Gesteinstrukturen darbietet.
Heike Piehler, Kunsthistorikerin
|